Wir verfolgen den Traum, einer neuen friedliche Vereinigung Europas (des Kontinents) als eigenständiger Akteur, blockfrei, neutral und als Brücke zwischen Ost und West. Während andere abreißen, wollen wir vorwärts gehen und jetzt mit dem Aufbau beginnen.
Es ist höchste Zeit, grundlegend über eine politische, gesellschaftliche, soziale, wirtschaftliche, strategische und institutionelle Neugestaltung Europas jenseits der EU nachzudenken und programmatische Ideen für die Förderung einer souveränen politischen Einheit Europa zu entwickeln, die wiederum ihren Platz innerhalb einer multipolaren Welt finden kann.
Wir streben eine europäische Demokratie an, die auf dem allgemeinen polnischen Gleichheitsgrundsatz aller europäischen Bürgerinnen und Bürger und einem europäischen Zweikammersystem beruht, das von starken, autonomen Regionen getragen wird. Die institutionelle Struktur der Schweiz ist uns dafür ein Vorbild.
Für uns ist Europa eine „Friedensmacht“: dezentral, subsidiär, regional, sozial, neutral, post-kolonial und post-imperial, verpflichtet einer globalen Friedensordnung, der Diplomatie und dem globalen Gleichgewicht der Mächte. Europa muss seine Rolle in der Welt im 21. Jahrhundert neu definieren!
Diese Rollenfindung kann sich nur über die Wiederentdeckung der europäischen Geschichte und seiner Kultur vollziehen. Wir möchten eine „nationale Regression“ angesichts der multiplen Krisen in Europa verhindern und streben ein grundlegendes Neudenken der politischen Strukturen Europas nach innen wie nach außen an. Vor allem eine gesamteuropäische Neutralität ist uns ein wichtiges Anliegen, damit Europa zu einem guten Anwalt eines Gleichgewichts der Mächte in einer zukünftigen multipolaren Weltordnung werden kann!
#Shaping Europe Beyond the EU
#Shaping Europe for a multipolar World
Hallo, liebe neugierige Leser, die ihr gerade auf der ETI-Webseite stöbert:
Mein Name ist Ulrike Guérot.
Ich bin 61 Jahre und seit rund 35 Jahren Politikwissenschaftlerin, Professorin und freie Autorin zu den Themen Europa & Demokratie. Mein Berufsleben habe ich 1992 als Assistentin im Deutschen Bundestag begonnen, der damals noch in Bonn war, und zwar in der Arbeitsgruppe Außenpolitik der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion. 1995 bin ich nach Paris gezogen und durfte drei Jahre lang für den ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Jacque Delors arbeiten, in einer ganz anderen Zeit, als es noch die Absicht gab, aus der EU eine demokratische politische Union zu machen und keine „Techno-Struktur“ wie heute. Die 1990er Jahre und diese beiden Tätigkeiten haben mich eigentlich für mein Leben lang geprägt, nämlich insofern, als dass ich quasi zuschauen konnte, wie aus dem europäischen Projekt nicht das geworden ist, was beabsichtigt war, und dass die Gestaltung der Europäischen Einheit noch mal eine ganz andere Form annehmen muss. Der Mitarbeit an dieser Gestaltung habe ich dann eigentlich meine sämtlichen Berufsjahre seither gewidmet.
Zunächst habe ich mich über 35 Jahre in europäischen und internationalen Thinktanks in London, Brüssel, Paris, Washington und Berlin mit Fragen der europäischen Demokratie, der Zukunft Europas und der Rolle Europas in der Welt befasst… Immer noch – oder erst recht jetzt – ist bei diesen Themen viel Denkarbeit zu leisten! J
Nach akademischen Positionen und Lehraufträgen in u.a. Paris, INSEAD/ Singapur & New York wurde ich 2016 als Professorin an die Donau-Universität Krems in Österreich berufen. 2021 folgte ein Ruf an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn als Professorin für Europapolitik in Verbindung mit der Co-Direktion des Centre Ernst-Robert-Curtius (CREC).
Die Universität Bonn kündigte mir 2023 aus fadenscheinigen Gründen, wogegen ich Kündigungsschutzklage habe, da ich der Überzeugung bin, dass ich eigentlich für meine Bücher zu Corona und zum Ukraine-Krieg gecancelt wurde, was aufgrund von Art. 5 GG in der Bundesrepublik nicht rechtmäßig ist. Die juristische Auseinandersetzung ist noch nicht beendet und liegt derzeit vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt.
Im Frühjahr 2026 werde ich einen Lehrauftrag über „Comparative Government“ an der Institut Catholique de la Vendée,(ICES), Frankreich wahrnehmen, das zum Réseaux des Grandes Ecoles in Frankreich angehört, da ich sehr gerne unterrichte und mit jungen Leuten arbeite.
Ich bin Autorin von rund 17 Büchern, drunter mehrere Bestseller. Mehrere meiner Bücher wurden übersetzt, z.B. ins Italienische, Englische, Niederländische, Türkische, Polnische, Ungarische, Russische oder Schwedische. Daneben habe ich zahlreiche wissenschaftliche und journalistische Artikel für Zeitschriften und Zeitungen in ganz Europa geschrieben.
Mehr auf www.ulrike-guerot.de
Seit 2023 betreibe ich zusammen mit meinem Kollegen Hauke Ritz das European Citizens Radio, erst im Podcast-Format seit 2025 dann im Video-Format. Auf meinem YouTube-Kanal findet ihr mehr als 1.000 Videos zu den Themen Europäische Einigung, Demokratie, der Idee Europas als Republik und zu Europas Rolle in der Welt.
2003 wurde ich für mein Engagement für die deutsch-französischen Beziehungen mit dem Orden der Französischen Republik L’Ordre pour le Mérite ausgezeichnet. Im September 2013 war ich Mitglied der Delegation von Bundespräsident Joachim Gauck beim Staatsbesuch in Frankreich.
2018 durfte mich als gebürtige Grevenbroicherin in Nordrhein-Westfalen in das „Goldene Buch“ der Stadt einschreiben. 2019 wurde ich mit dem Zukunftspreis der Stadt Salzburg sowie dem Watzlawick Ehrenring der Wiener Ärzteschaft ausgezeichnet. 2025 habe ich für mein Engagement für Frieden in Europa und die Initiative des European Peace Projects die „Weiße Fahne“ überreicht bekommen.
2016 habe ich mit vielen jungen Leuten, die wie ich damals schon angesichts von Brexit und Trump von einem anderen Europa träumten, das European Democracy Lab e.V., www.eudemlab.eu gegründet, das zwei Mottos für seine Arbeit hatte:
Shaping Europe beyond the EU
Shaping Europe for multipolar world
2018, nachdem mein utopisches Buch Warum Europa eine Republik werden muss ein internationaler Erfolg und in acht europäische Sprachen übersetzt wurde, organisierte ich im November 2018 eine künstlerische Ausrufung der Europäischen Republik, das European Balcony Project, mit Theatern in 140 europäischen Städten von Dublin bis Thessaloniki, z.B. in Graz:
Das war bisher mein schönstes Projekt! Über die Ausrufung ist ein Kunstkatalog über die Emanzipation der europäischen Bürger entstanden.
Zur Idee einer Europäischen Republik finden Ihr , wenn Ihr neugierig seid, hier mehr: https://european-republic.eu/en/
Im Mai 2026 wird mein neues Buch zu dieser Idee „Endlich Europa: warum MEGA nicht populistisch ist“ beim Westendverlag erscheinen, das man dort auch schon vorbestellen kann. Darin werde ich die Frage diskutieren, ob – und wenn ja, wie – die Idee einer Europäischen Republik angesichts des sichtbaren Auseinanderfallens der EU und der Abwendung der USA von Europa von der Utopie in die Realität geholt werden kann? Wäre doch schön, oder? Ich jedenfalls träume nach wie vor von einem friedlichen, freien, sozialen, neutralen, regionalen, subsidiären Europa, in Vielfalt geeint, das in der Welt des 21. Jahrhunderts noch eine Rolle spielt und dem der Großteil meiner Arbeit und sonstigen Aktivitäten gilt. Und ich bin überzeugt: wenn wir uns anstrengen, kriegen wir das hin?
Nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit wird das European Democracy Lab e.V. jetzt in die European Transcontinental Initiative (ETI) (www.european-transcontinental-initiative.org) überführt, die als Stiftung gegründet werden soll und die die Mottos & Ziele des European
Democracy Labs übernimmt. Mehr dazu finden Sie genau auf dieser Webseite, auf der Sie gerade stöbern….
Darüber hinaus habe ich zwei großartige, erwachsene Söhne, Félix und Maxime Guérot, auf die ich sehr stolz bin und die beide im wunderschönen Paris wohnen! Wenn ich kann, fahre ich dort vorbei. Den Rest meiner „Freizeit“ verbringe ich als Yoga-Freak entweder auf der Yogamatte; oder auf dem Sofa, mit einem guten Roman, Rotwein und Schokolade, wenn nicht irgendwer zufällig Theater- oder Kino-Karten hat.